© grossglockner.at
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Im Spätsommer 1856 zog der junge Kaiser Franz Joseph I. mit seiner frisch angetrauten Kaiserin Elisabeth durch die Kronländer, um dem Volk seine junge Gemahlin zu präsentieren. Um Sisi die beeindruckendsten Seiten des Reiches zu zeigen, führte der Weg auch direkt an den Fuß des höchsten Berges Österreichs. Die damals erst 18-jährige Kaiserin war fasziniert von der alpinen Natur: Mit beachtlicher Ausdauer wanderte sie stundenlang im Hochgebirge hinauf zum Bretterboden, um den gewaltigen Blick auf die Pasterze und die Glocknerspitze auf sich wirken zu lassen.
Heute treffen genau hier oben, auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m), zwei Welten aufeinander: kaiserliche Historie und die zutraulichen Murmeltiere. Genau das macht den Ort zum idealen Ziel für gemischte Gruppen, in denen jeder etwas anderes sucht. Während die einen auf Sisis historischen Spuren wandeln und die Ausstellungen erkunden, freuen sich andere darauf, die Murmel aus nächster Nähe beim Sonnen und Äsen zu beobachten – und wer mit Geschichte oder Wandern wenig anfangen kann, setzt sich einfach mit einem kühlen Bier oder Kaffee auf die Panoramaterrasse und genießt das Schauspiel der Dreitausender.
Kein Zwang zu einem Einheits-Programm: Man fährt gemeinsam hinauf, jeder findet vor Ort genau seine Ecke, und am Ende trifft sich die gesamte Runde wieder am Tisch.
- Sisi meets Murmeltiere auf 2.369 m: Kaiserliche Historie und Österreichs bekannteste, zutrauliche Murmeltier-Kolonien direkt nebeneinander an einem Ausflugsziel.
- 1,4 km Panoramaweg zur Warte Kaiserstein: Bequemer Spazierweg vom Besucherzentrum mit Schautafeln zum Kaiserpaar und freiem Blick auf Pasterze und Glocknerspitze.
- Die historische Elisabethruhe: Der originale Rastplatz am Bretterboden, an dem Sisi stundenlang verweilte und das Gletschereis bestaunte.
- Ausstellung „Gipfeltreffen Eurer Majestäten“: Eigene historische Schau im Besucherzentrum rund um die Glocknerreise von 1856 und das alles ohne Eintritt.
- Entspannt für gemischte Gruppen: Kultur und Geschichte für Sisi-Fans, Tierbeobachtung für Naturbegeisterte und aussichtsreiche Gastronomie für alle, die einfach bei einem Getränk zusammen abhängen wollen.
- Klassische Kaiserwanderung ab Heiligenblut: Für die ambitionierten Geher der Gruppe führt der historische Aufstiegsweg über die Bricciuskapelle und das Glocknerhaus hinauf zur Franz-Josefs-Höhe.
© Niklas Brandstätter
© Ijob Brandstätter
Das weltbekannte Bild aus
Sound of Music – saftig grüne Hänge, das helle Klingen der Kuhglocken und schneebedeckte Gipfel am Horizont – prägt bis heute die Vorstellung vom perfekten Bergsommer. Rund um die Anderles-Alm (1.680 m) und die Römerhütte (2.200 m) ist diese Kulisse gelebte Realität: Weite, freie Almwiesen erstrecken sich direkt vor den Terrassen und bieten Gruppen und Familien reichlich Platz im Grünen.
Die Großglockner Hochalpenstraße verläuft dabei in etwa 200 bis 300 Metern Entfernung. Das bedeutet eine bequeme, direkte Anfahrt ohne mühsame Schotterpisten, bringt tagsüber in der Hochsaison aber natürlich auch das Leben einer berühmten Passstraße mit sich. Der Vorteil vor Ort: Das eigene Wiesengelände rund um die Häuser schirmt die Gruppe ab, und sobald der Ausflugsverkehr am späten Nachmittag nachlässt, kehrt die reine Hochgebirgsruhe ein.
Wer tagsüber die vollkommene Stille sucht, erreicht schon nach verhältnismäßig kurzen Wegen Seitentäler der Region: In der Großen und Kleinen Fleiß, im vorderen Gößnitztal oder auf dem Wiesenweg über die Sattelalpe zur Bricciuskapelle gibt es keinen Durchzugsverkehr, sondern freie Almböden, Gebirgsbäche und lichte Bergwälder. Für weite Blicke sorgt das nahe Schareck (2.609 m) mit einem 360-Grad-Panorama über 40 Dreitausender – das unverfälschte alpine Freiheitsgefühl direkt um die Ecke.
Genau dieses alpine Freiheitsgefühl entfaltet sich im gemeinsamen Erleben: Weite Hänge ohne Begrenzung, der freie Blick über das Tal und eine Kulisse, die nur von Wind und Kuhglocken geprägt ist. Das weitläufige Wiesengelände rund um die Hütten schafft dafür den natürlichen Rahmen – hier ist das „Sound of Music“-Panorama kein isolierter Fotostopp, sondern ein gemeinsamer Raum mit Platz für die gesamte Gruppe.
- Weite Almwiesen direkt am Haus: Grüne Berghänge, Zirbenduft und das Bimmeln der Weideglocken direkt vor der Tür – das echte Landschaftsgefühl ohne künstliche Inszenierung.
- Bequeme Anbindung & eigener Freiraum: Rund 200 bis 300 Meter von der Panoramastraße entfernt – komfortabel erreichbar, aber mit großzügigen Wiesenflächen zum Zusammensitzen für die gesamte Gruppe.
- Ruhige Abendstunden: Sobald der Passverkehr am Nachmittag versiegt, gehört die alpine Kulisse wieder ganz den Gästen auf der Hütte.
- Große und Kleine Fleiß: Zwei ursprüngliche Hochtäler mit alter Bergbautradition und weiten Weideflächen abseits der Hauptstrecke.
- Vorderes Gößnitztal: Unberührter Einstieg in den Nationalpark mit klaren Wildbächen, schroffen Felswänden und dichten Bergwäldern ohne Autoverkehr.
- Sattelalpe & Bricciuskapelle: Freier Weg über offene Almhänge zur geschichtsträchtigen Wallfahrtskapelle mit weitem Talblick.
- Aussichtsberg Schareck (2.609 m): Weitläufiges 360-Grad-Panorama über dutzende Dreitausender als ruhige Alternative zu den Aussichtspunkten der Passstraße.